Kinderwunsch-Hypnobirthing-Wochenbett

Der 2. Monat - die Hormone sprudeln!

Östrogene, Progesteron nur um zwei zu nennen, es sind natürlich bedeutend mehr. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht in einem Meer von Hormonen verlieren. Ich möchte nur deutlich machen, dass in dieser sehr entwicklungsintensiven Zeit ihres Babys, dass zentrale Nervensystem, des Gehirns, der Wirbelsäule und des Verdauungsapparates beginnt sich zu formen, es ganz normal ist, dass auch der Körper der Schwangeren auf diesen gestiegenen Hormonspiegel reagiert.                                    Übelkeit, Schwindel, Erschöpfung und auch Gefühlsschwankungen sind keine Seltenheit.

Wenn wir bedenken, dass gerade in diesem Monat (5.-8. Woche) so wichtige Organe entstehen:

  • Das Herz fängt an zu schlagen (ca. 6. Woche)
  • Die Nabelschnur ist voll entwickelt (ca. 5. Woche)
  • Es werden die Anlagen für das Gehör und den Gleichgewichtssinn gebildet.
  • Das Gesicht beginnt sich zu formen.

Lassen sie uns jetzt den "körperlichen" Teil verlassen. Ich habe zuvor schon das Thema Stimmungsschwankungen erwähnt. Das positive zuerst, es wird ihnen viel leichter fallen, in sich hinein zu spüren, Kontakt mit ihrem Baby aufzunehmen, ihm positive Gedanken und Bilder zu senden und damit gute Bedingungen für seinen Start ins Leben zu erschaffen.

Der Nachteil, wenn ich es recht bedenke ist es eigentlich keiner. Sie werden natürlich auch in anderen Bereichen sensibler. In dieser Lebensphase in der sie sich jetzt befinden; ein kleines Wesen wächst in ihnen heran und in wenigen Monaten werden sie Mutter sein. Da ist es sehr oft der Fall, dass man sich mit der eigenen Kindheit, mit der eigenen Mutter, mit der Ursprungsfamilie aus der man stammt auseinander setzt. Es kommen vielleicht Fragen, will ich mein Kind so erziehen wie ich erzogen wurde? Vielleicht kommen Verletzungen hoch, die man glaubte längst verarbeitet zu haben.

Das viele unserer Schwierigkeiten aus der Beziehung zu unseren Eltern stammen, ist psychologisch längst erwiesen. Stresszeiten machen unbewusste Probleme größer, so das sie uns immer mehr verwirren. Eine Schwangerschaft ist mit Sicherheit eine solch belastende Zeit. Wenn Sie jetzt Gefühle von Unsicherheit verarbeiten und abbauen wollen, müssen sie sich mit dem Gepäck aus der Vergangenheit auseinandersetzen.

Die Übungen des Monats

Für die werdende Mama: Familienbilder

Machen sie eine Reise in deine eigene Kindheit, Fotoalben, Bilder die sie haben. Achten sie besonders auf die Gruppenfotos, sie erzählen viel. Gesichtsausdrücke, steht jemand abseits, warum? Fehlt jemand? Welche Gefühle erzeugen diese Bilder? Werden sie sich über ihre Gefühle klar. Wenn sie auf verborgene, verletzende Erinnerungen gestoßen sind, machen sie sich bewusst, dass diese Erfahrungen in ihrer eigenen Familie nicht wiederholt werden müssen.

Wenn sie schöne Bilder gefunden haben, überlegen sie wie sie dieses positive erleben in ihr jetziges Leben einfließen lassen können.

Für die werdende Mama und das Baby:

Ihr Baby ist etwa einen Zentimeter groß und wiegt 2-3 Gramm, der richtige Zeitpunkt um anzufangen ihm zu vermitteln, das es gewollt und geliebt wird.

Nehmen sie sich 1-2 mal in der Woche 15 Minuten Zeit um mit ihrem Baby in Kontakt zu treten und sich emotional mit ihm zu verbinden. Sprechen sie einige Affirmationen.

  • Es macht mich glücklich zu spüren wie du in mir wächst.
  • Du wirst geliebt und bist erwünscht
  • Du bist bei mir geborgen und bekommst alles was du brauchst

Denken sie sich selbst schöne Sätze aus, die ihrem Baby zeigen wie lieb sie es haben.